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Die richtige Diaprojektor
Inhalt:
Vorwort
1.
Welcher
Diaprojektor ist der richtige?
2. Welche
Hersteller von KB-Diaprojektoren gibt es?
3. Was
beeinflusst die Abbildungsqualität des projizierten
Dias?
4. Standard-
oder Hochleistungsobjektive?
5. Warum
"ploppen" Dias?
6. 150
Watt- oder 250 Watt-Projektor?
7. Welche
Projektor-Ausstattungen sind sinnvoll?
8. Welche
Rolle spielt die Farbtemperatur?
9. Was
muss bei Überblendprojektion beachtet werden?
10. Welche
Leinwand ist die richtige?
11. Tabelle:
Technische Daten und Ausstattung einiger
Projektormodelle
Vorwort
Dieser Beitrag
beschäftigt sich mit Diaprojektoren für das
24x36mm-Kleinbild (KB), welche für den Amateurbereich
geeignet sind. Er soll nicht nur gutes Licht und Bilder auf
die Leinwand, sondern auch ein wenig Licht in die
Projektorentechnik und das Marktangebot bringen.
Durch den Siegeszug der digitalen Fotografie
hat sich der Fotomarkt vollkommen verändert. Dies hat nicht nur sehr starken
Einfluss auf den analogen Kameramarkt sondern damit verbunden auch auf den
Diaprojektormarkt. So haben durch den Nachfragerückgang einige der
klassischen Diaprojektorenhersteller (wie z. B. Kodak oder Leica) die
Produktion eingestellt und es findet nur noch ein Abverkauf von Lagerware
statt. Dieser Beitrag ist aktuell und in sehr naher Zukunft vor allem für den
Gebrauchtmarkt interessant.
Alle Angaben in diesem Beitrag sind ohne Gewähr!
Als die Wegbereiter der Projektionstechnik wie
die Firma Liesegang
bereits Ende des 19. Jahrhunderts die ersten so genannten
"Bildwerfer" auf den Markt brachten, hatten diese
noch nicht sehr viel mit den heutigen Projektoren gemein.
Heute, 100 Jahre später, haben neue Lichtquellen, neue
Werkstoffe aus Kunststoff und vor allem die Mikroelektronik
im modernen Projektorenbau Einzug gehalten. Die Geräte der
Gegenwart können wesentlich mehr, als einfach
"nur" transparente Bilder an die Wand projizieren.
Sie bieten mit ihren zum Teil hervorragenden Funktionen und
Ausstattungen ein Vielfaches an Abbildungsqualität und
bequemer Handhabung als ihre Vorfahren. Heute gehört die automatische Scharfstellung mit
Autofokus selbst bei
einfachsten Projektoren zum Standard.
Abb.:Pionierarbeit:
Liesegang "Bildwerfer" aus dem Jahre 1899
1. Welcher Diaprojektor ist der
richtige?
Diese Frage ist mit
einem einfachen Satz zu beantworten: Den perfekten Projektor,
der für Jedermann gleich gut geeignet ist, gibt es nicht. Es
gibt vielmehr viele interessante Modellserien, die von den
verschiedenen Herstellern für den Kleinbildbereich angeboten
werden. Angefangen von Einsteigermodellen, die inklusive
Optik ab EUR 100,- zu haben sind, bis hin zu robusten
Profi-Geräten jenseits von EUR 1.000,-. Die Preisspannen
liegen oft bei einem Faktor größer 10. Die Ansprüche und
Bedürfnisse der Anwender sind entsprechend unterschiedlich.
Die angebotenen Modelle bieten somit auch eine große
Vielfalt an technischen Konstruktionsmerkmalen und
Ausstattungsdetails. Grundsätzlich kann man drei
Projektor-Grundtypen unterscheiden:
- Projektoren
für Stangenmagazine
- Projektoren
für Carousel-Rundmagazine
- Projektoren mit
zwei optischen Systemen und eingebauter
Überblendtechnik
Dieser Beitrag soll
dem interessierten Anwender helfen, "seinen"
richtigen Projektor zu finden.
TIPP: Erst alle in
Frage kommenden Projektoren genau vergleichen, vorführen
lassen und auf die eigenen Anforderungen hin überprüfen.
Erst dann entscheiden.
2. Welche Hersteller von
KB-Diaprojektoren gibt es?
Leider
gibt es wie im Vorwort schon geschrieben nicht mehr viele
Hersteller von KB-Diaprojektoren. Nachfolgend die wichtigsten
Hersteller und ihre Produkte in alphabetischer Reihenfolge:
Braun Photo Technik GmbH
BRAUN bietet mit den Projektoren der "Paximat Multimag"-Serie ein sehr
gutes Preis/Leistungsverhältnis und eine gute Ausstattung. Die Projektoren
sind sehr bedienungsfreundlich und können durch ihr spezielles
Transportsystem mit den meisten unterschiedlichen Magazintypen des Marktes
(inklusive Paximat-Rundmagazine) sicher arbeiten. Mit zwei der Topmodellen
Multimag SC 668 oder SC 669 ist sogar eine kabellose Überblendung möglich.
Das Modell SC 669 verfügt auch über eine serielle PC-Schnittstelle RS-232.
Die einfache Projektorenserie "Novamat" ist für den ernsthaften
Amateurbereich nur sehr bedingt geeignet.
Für alle Projektoren werden neben den Standard-Optiken auch
Hochleistungs-Wechselobjektive angeboten.
KINDERMANN & Co. GmbH
Die Projektoren der "Silent"-Serie gelten als die Leisesten auf dem
Markt. Auch KINDERMANN wartet vor allem bei den Topmodellen mit einem sehr
guten Preis/Leistungsverhältnis und Ausstattung auf. Die Modelle Silent 2500
Select S und 2500 MPC können auch als "Steuerzentrale" für
Überblendprojektion mit kleineren Silent-Modellen verwendet werden.
aktuellen Produktprogramm von Kindermann findet man die Silent-Serie nicht
mehr. Auch hier wurde die Produktion offenbar inzwischen eingestellt.
Die einfache Projektorenserie "Diafocus" ist für den ernsthaften
Amateurbereich nur sehr bedingt geeignet.
Für alle Projektoren wurden neben den Standard-Optiken auch
Hochleistungs-Wechselobjektive angeboten.
KODAK AG
Im Juni 2004 hat KODAK die Produktion seiner Ektalite- und Ektapro-
Diaprojektoren auf Grund der raschen Entwicklung des Digitalmarktes
eingestellt. Die Ektapro-Modelle sollen noch bis 2007 über die Firma
COMM-TEC zu bekommen sein. Die Versorgung des Kundendienstes mit den
entsprechenden Ersatzteilen sollen allerdings noch bis auf Jahre hinaus
gesichert sein. Mit der "Ektalite"- und "Ektapro"-Serie bot KODAK sehr gute
und robuste Projektoren an. Sie arbeiten mit KODAK-Carouselmagazinen mit
Fallschacht und sind preislich sowie konstruktiv eher im professionellen
Bereich angesiedelt.
LEICA Camera AG
Im aktuellen Produktprogramm von Leica - dem klassischen Hersteller
erstklassiger Diaprojektoren - findet man keinen Diaprojektor mehr. Die
Produktion wurde eingestellt und es findet nur noch ein Abverkauf von
Lagerware statt!
Der Leica Pradovit P600, Pradovit IR und Pardovit PC sind sehr gute und
robuste Projektoren mit guter Ausstattung an, die auch mit
Leica-Rundmagazinen arbeiten. Der Pradovit IR und PC verfügt über ein
vergütetes Lichtsystem, der PC zusätzlich über eine serielle
PC-Schnittstelle.
Der Pradovit P300 (IR) ist ein guter Projektor, dessen
Preis/Leistungsverhältnis jedoch, bedingt durch seine magere Ausstattung,
nicht recht überzeugen kann.
Die Leica "Pradovit RT"-Serie für Kodak-Carouselmagazine und
Fallschachttechnik, sind preislich sowie konstruktiv eher im professionellen
Bereich angesiedelt. Die Pradovit RT sind Weiterentwicklungen der
Kodak-Ektapro-Projektoren. Die Fallschachttechnik gewährleistet eine sehr
präzise Ausrichtung des projizierten Bildes auf der Leinwand, was vor allem
bei der Überblendprojektion sehr wichtig ist.
Das einfache Modell Pradovit P150 (IR) ist für den ernsthaften
Amateurbereich nur sehr bedingt geeignet.
Für alle Projektoren wurden neben den Standard-Optiken auch
Hochleistungs-Wechselobjektive angeboten.
REFLECTA Vertriebs- und Marketing GmbH
Reflecta hat keine Eigenentwicklungen wie z. B. die Diamator- oder
Galaxy-Serie mehr im Programm. Statt dessen findet man heute ausschließlich
gelabelte Projektoren, die baugleich der Novoflex- und Multimag-Serie von
Braun Photo Technik sind.
ROLLEI Fototechnic GmbH
Für Kleinbild bietet ROLLEI die "Rolleivision twin MSC"-Serie mit einer
sehr interessanten Konstruktion an: Es handelt sich dabei um robuste
Projektoren mit zwei optischen Systemen mit eingebauter prozessorgesteuerten
Überblendtechnik und guter Ausstattung. Hierbei werden die Dias aus nur
einem Diamagazin vor die jeweilige Optik gezogen. Die Transporttechnik ist
dadurch sehr aufwendig geworden und gilt für gewisse Diarahmen als etwas
anfällig. Der absolute Vorteil dieser Projektorenserie ist jedoch eine
kompakte und einfache, bei den Modellen ab Rolleivision twin MSC 325 P sogar
programmierbare und extern in Speicherchips speicherbare Überblendtechnik -
mit einem Projektor und aus einem Magazin. Der twin MSC 535 P ist der erste
Rollei-Doppelprojektor der über 250W-Lichtleistung verfügt.
Für alle Projektoren werden neben den Standard-Optiken auch
Hochleistungs-Wechselobjektive angeboten.
3. Was beeinflusst die
Abbildungsqualität des projizierten Dias?
Die
Abbildungsqualität des projizieren Dias kann mit einer
einfachen Formel beschrieben werden:
Abbildungsqualität
= Film x Diarahmen x Projektionsobjektiv x Bildhelligkeit x
Leinwand
Die einzelnen Faktoren
der Formel werden nachfolgend kurz angerissen und im Laufe
dieses Beitrages genauer beschrieben.
Der Film:
Die Schärfe und
Feinkörnigkeit des Films ist ein entscheidender Faktor für
die Abbildungsqualität des projizierten Dias. Das
Aufnahmeobjektiv vor der Kamera ist als maßgeblichstes
Kriterium für die Qualität des Bildes verantwortlich. In
der Formel gibt es keine Kamera, da sie in diesem Fall nur
als "Filmhalter" dient. Wenn der Kameraverschluss
erst einmal geöffnet ist, gibt es nur noch das Licht, das
Aufnahmeobjektiv und den Film.
Der Diarahmen:
Die Planlage des Dias
bei der Projektion ist ein Faktor, der die gleichmäßige
Schärfe über das ganze Bild beeinflusst. Wichtig und oft
unterschätzt ist der richtige Diarahmen, der eine
entsprechende Planlage des Dias gewährleisten muss.
Das
Projektionsobjektiv:
Ebenso wichtig wie die
Aufnahme des Bildes auf den Film, ist die entsprechende
Wiedergabe. Das Projektionsobjektiv ist somit ein wichtiger
Faktor für die Qualität des projizierten Bildes.
Die Bildhelligkeit:
Die Lichtleistung des
Diaprojektors ist ein Faktor, der für die Helligkeit und
somit auch die Brillanz des projizierten Bildes sorgt.
Die Leinwand:
Auch die
Oberflächenqualität der Leinwand auf die das Dia projiziert
wird, nimmt Einfluss auf die Abbildungsqualität. Wichtig ist
auch die richtige Ausrichtung und Lage des Projektors zur
Leinwand.
4. Standard- oder
Hochleistungsobjektive?
Jeder
Projektorenhersteller hat preiswerte Standard-Objektive im
Sortiment (z. B. BRAUN "Paxon"- oder LEICA
"Hektor"-Objektive), mit denen die Projektoren
üblicherweise im Schaufenster der Händler angeboten werden.
Diese Objektive liegen preislich bei EUR 20,- bis EUR 30,- und
beeinflussen den angebotenen Projektorpreis somit kaum. Sie
dienen dazu, einen Projektor preiswert anbieten zu können,
mit dem man sofort Bilder projizieren kann. Die Objektive
bestehen komplett (inklusive Linsen) aus Kunststoff und
bieten keine hochwertige Abbildungsleistung. Werbesprüche
wie: "Leica-Projektor mit Hektor-Objektiv für gewohnt
gute Leica-Bildqualität" sind Unsinn.
Alle renommierten Projektorenhersteller bieten hochwertige
Wechselobjektive mit stabilen Metallfassungen an (z. B. BRAUN
"Ultralit", KINDERMANN "Color", LEICA
"Colorplan" oder ROLLEI "Apogon"), die
eine wirklich gute Abbildungsqualität gewährleisten.
Auch für die Projektion gibt es Zoomobjektive, die einen
variablen Abstand von Projektor und Leinwand bzw. eine
variable Bildgröße ermöglichen. Abblendbare Objektive
(lieferbar von BRAUN, KINDERMANN und ROLLEI) können die
Schärfe bei durchgebogenen oder "geploppten" Dias
am Bildrand sichtbar verbessern. Bei Einsteigermodellen kann
der Preis eines guten Objektives den Preis des
Projektorgehäuses leicht übersteigen. Wer hier spart, spart
an der falschen Stelle.
TIPP: Um aus den Dias das Beste herauszuholen, gleich ein
Projektorgehäuse mit hochwertiger Optik kaufen und das bei der Plastikoptik
gesparte Geld in bessere Diarahmen investieren.
Tabelle: Auswahl von
Hochleistungs-Projektionsobjektiven
|
Hersteller |
Objektiv |
Circa-Neupreis
|
Bemerkung |
|
BRAUN |
Ultralit-PL 2,4/90 MC |
EUR 150,- |
|
|
BRAUN |
Ultralit-PL 2,8/85
BMC |
EUR 150,- |
abblendbar |
|
BRAUN |
Ultralit-PL 4,0/85-150 MC |
EUR 160,- |
Zoom |
|
KINDERMANN |
Color 2,4/90 MC |
EUR 115,- |
|
|
KINDERMANN |
Color 2,4/90 MC-B |
EUR 190,- |
abblendbar |
|
KINDERMANN |
Color 4,0/85-150 MC |
EUR 125,- |
Zoom |
|
KODAK |
Ektapro FF 2,8/85 |
EUR 90,- |
|
|
KODAK |
Ektapro FF 2,5/93 |
EUR 260,- |
|
|
KODAK |
Ektapro FF 3,5/75-120 |
EUR 130,- |
Zoom |
|
LEICA |
Colorplan-P2 2,5/90 |
EUR 110,- |
|
|
LEICA |
Super-Colorplan-P2 2,5/90 |
EUR 190,- |
|
|
LEICA |
Vario-Elmarit P2
2,8/70-210 |
EUR 160,- |
Zoom |
|
ROLLEI |
AV-Apogon 2,4/90
HFT |
EUR 200,- |
twin |
|
ROLLEI |
AV-Xenotar 2,4-8/90
HFT |
EUR 320,- |
twin, abblendbar |
|
ROLLEI |
Vario-Xenotar
3,5/70-210 |
EUR 280,- |
twin, Zoom |
Alle Hersteller bieten daneben
noch weitere Objektive mit verschiedenen Festbrennweiten oder
Zoomobjektive an, die variable Projektionsabstände bzw.
Bildgrößen ermöglichen. Hierbei gilt: Je weiter der
Projektor von der Leinwand entfernt ist, desto dunkler ist
das projizierte Bild.
Das nachfolgende Diagramm zeigt die Abhängigkeit
zwischen Objektivbrennweiten (d), Bildgröße
(Projektionsbreite) und Projektionsabstand und den
entsprechenden Leuchtwinkeln für ein 35mm-Kleinbild:
5. Warum "ploppen"
Dias?
Wenn das
Filmmaterial eines Dias während der Projektion springt oder
sich durchbiegt (auch "Ploppen" genannt), liegt
dies nicht nur am Projektor: Dias, die in einem bestimmten
Projektormodell ploppen, ploppen auch in allen anderen
Projektoren, unabhängig von Hersteller und Modell.
Das Ploppen entsteht durch die unterschiedlich starke
Ausdehnung von Träger- und Emulsionschicht bei der
Aufwärmung des Films im Rahmen - und zwar bedingt durch das
optische Lichtsystem der Projektoren. Maßgeblich beeinflusst
wird dieser Vorgang durch die Stärke der Erwärmung und den
Typ des Diarahmens. Dias in glaslosen Rahmen ploppen in der
Regel alle, Dias in beidseitig geglasten Rahmen nicht. Der
Autofokus guter Projektoren gleichen die sich beim Ploppen
geänderte Planlage im Zentrum des Dias schnell aus.
Abblendbare Objektive können hier die Schärfe am Bildrand
sichtbar verbessern. Durch die unterschiedliche Kühlung und
Lichtsysteme der einzelnen Projektormodelle ploppen glaslose
Dias nach unterschiedlicher Zeit.
Nachfolgend eine Tabelle mit Beispielen für Temperaturen im
Diaschacht einiger Projektoren. Je kühler der Diaschacht,
desto besser für das Dia.
Tabelle:
Diaschachttemperaturen nach jeweils einer Minute Projektion
|
Hersteller |
Projektor |
Lampe |
Temperatur
|
|
BRAUN |
Paximat Multimag 250
CI-AF |
250 W |
43 Grad C |
|
KINDERMANN |
Silent 2500 |
250 W |
47 Grad C |
|
LEICA |
Pradovit P600 |
250 W |
52 Grad C |
|
ROLLEI |
Rolleivision twin MSC
320S |
150 W |
41 Grad C |
TIPP: Nicht am
falschen Ende sparen - Diarahmen verwenden, die eine gute
Planlage der Dias gewährleisten.
6. 150 Watt- oder 250
Watt-Projektor?
Für den heimischen
Gebrauch sind Projektoren mit einer 150 Watt-Halogemlampe zum
Ausleuchten eines 1,5m x 1,5m Projektionsbildes ausreichend.
Hier kommen aber noch andere Kriterien zum Tragen: Die 150
Watt-Modelle fast aller Hersteller sind üblicherweise im
preiswerten Einsteigerbereich angesiedelt. Die Projektoren
können durch die niedrigere Temperaturentwicklung kompakter
und leichter konstruiert werden und sind jedoch oft
mechanisch wesentlich einfacher aufgebaut und garantieren
nicht den sicheren Diatransport, wie die entsprechenden
höherwertigen 250 Watt-Modellserien. Dazu kommt, dass
wirklich sinnvolle Ausstattungen und Funktionen den kleinen
preiswerten Modellen schlichtweg fehlen.
Die Mehrausgabe von einem 150 Watt-Modell gegenüber einem
250 Watt-Modell in der gleichen Modellserie ist im
Verhältnis zur höheren Lichtleistung -und damit gewonnener
höherer und natürlicheren Brillanz der Bilder- weitgehend
vernachlässigbar und unserer Ansicht nach keiner Diskussion
wert.
Bei der ROLLEI twin MSC-Serie werden je optisches System eine
150 Watt-Lampe eingebaut, da hier konstruktionsbedingt zwei
stärkere Lampen zu einer zu hohen Temperaturentwicklung
führen würden.
TIPP:
Bei höherwertigen 250 Watt-Modellen ist der Spaßfaktor auf
Dauer höher. Vor allem bei der Verwendung von abblendbaren
Objektiven sind Projektoren mit helleren 250 Watt-Lampen
empfehlenswert.
7. Welche Projektor-Ausstattungen sind sinnvoll?
Nachfolgend einige
Funktionen und Ausstattungsmerkmale, die in einem modernen
Projektor, unserer Ansicht nach nicht fehlen dürfen. Ob
Funktionen, die über diese Aufzählung hinausgehen,
benötigt werden, muss jeder Anwender selbst entscheiden.
Anti-Blockier-System:
Weitgehend alle
größeren Modellserien der Projektorenhersteller verfügen
über ein "Anti-Blockier-System" oder einen
ähnlichen Schutz: Bei einem verklemmten Dia wird hier der
Transport einfach ausgekuppelt oder vom Gebläse getrennt
gestoppt.
Dieses System ist für die Transportmechanik sehr schonend
und hat schon so manches Dia gerettet. Diese Funktion ist vor
allem bei einigen kleineren 150 Watt-Modellserien leider noch
immer nicht selbstverständlich, wird aber bei neueren
Modellen immer häufiger eingebaut.
Selektiver
Autofokus:
Mit dem
"selektiven Autofokus" - auch "AF
override" genannt - ist es möglich manuell mit der
Fernbedienung in die automatische Scharfstellung des
Autofokus einzugreifen, um die Schärfe nachzukorrigieren.
Dabei wird der Autofokus beim manuellen Eingriff abgeschaltet
und beim nächsten Diawechsel wieder automatisch
zugeschaltet.
Kabellose
IR-Fernbedienung:
Eine kabellose IR-Fernbedienung ist heute selbst bei den
Einsteigermodellen nahezu als Standard anzusehen. Sie
erhöhen den Bedienungskomfort der Projektoren und vermeiden
Stolperfallen im Dunkeln - erhöhen aber auch den Preis.
Dunkeldiawechsel:
Ein Projektor mit
Dunkeldiawechsel hat über die direkt am Diaschieber
angebrachte Blende (die eine Blendung der Betrachter beim
Diawechsel verhindert) hinaus noch eine zusätzliche,
bewegliche Springblende, die zwischen Diaschacht und Objektiv
montiert ist. Diese Blende schließt den Lichtstrahlengang,
sobald das Dia wenige Millimeter aus dem Diaschacht in
Richtung Magazin transportiert wird. Umgekehrt öffnet die
Blende erst unmittelbar, bevor das Dia die
Projektionsposition erreicht hat. Diese Springblende
verhindert, dass der Betrachter beim Diatransport das Dia
nach der Seite hinauslaufen sieht, was einen optisch
harmonischeren Diawechsel ermöglicht. Bei den preiswerten
Einsteiger-Modellserien fehlt oftmals diese Funktion. Bei den
Topmodellen von BRAUN und KINDERMANN ist sogar noch
zusätzlich eine prozessorgesteuerte Lichtregelung
integriert, die einen optisch "weichen" Diawechsel
ermöglicht .
Bei den ROLLEI twin-Projektoren mit eingebauter
Überblendtechnik spielt diese Funktion keine Rolle.
Einzeldialift:
Mit dem so genannten
Einzeldialift kann man Dias bei der Projektion direkt von der
Projektionsposition aus dem Diaschacht entnehmen. Das hilft
bei Sortierarbeiten oder wenn ein Dia verdreht im Magazin
steckt. Bedienungsfreundlich sind feste
Dialiftkonstruktionen, sehr fummelig sind hingegen
herausnehmbar-lose Dialiftkonstruktionen.
8. Welche Rolle spielt die
Farbtemperatur?
Die Farbtemperatur
ist ein Maß für die spektrale Energieverteilung einer
Lichtquelle, mit der sich die Farbqualität dieser
Lichtquelle beschreiben läßt. Die Farbigkeit des Lichts
kann einer Temperatur zugeordnet werden, die in Kelvin [K]
gemessen wird. Die Farbtemperatur kann sich nur auf
Temperaturstrahler (Sonne, Glühlampe usw.), nicht aber auf
selektive Strahler (z. B. Leuchtstoffröhren) beziehen.
Neutrales Tageslicht besitzt eine Farbtemperatur zwischen
circa 4.000 K und über 15.000 K. Eine Lichtquelle wird als
kalt (bläulich) bezeichnet, wenn die
Farbtemperatur jenseits von ca. 4.000 K liegt. Bei
Farbtemperaturen unter 4.000 K wird eine Lichtquelle als
warm (rötlich) bezeichnet.
Ein Diafilm ist so genanntes Umkehrmaterial, bei dem nach der
Entwicklung ein transparentes Diapositiv entsteht.
Tageslichtdiafilme sind auf eine Farbtemperatur von ca. 5.500
K optimiert. Die 250 Watt-Halogenlampe eines Diaprojektors
liefert eine sehr gleichmäßiges Licht mit einer
Farbtemperatur von ca. 3.200 K. Das bläuliche
Hitzeschutzfilter im optischen Kondensorsystem (Lichtsystem)
des Projektors hält nicht nur die beträchtlich hohen
Temperaturen der Lampe vom Dia fern, sondern hebt auch die
Farbtemperatur auf ca. 3.800 K an. Das Licht, mit dem das Dia
projiziert wird, ist zwar noch deutlich von 5.500 K entfernt,
wird aber vom menschlichen Auge bereits als natürlich
empfunden. Ein weiteres Anheben der Farbtemperatur mit
stärkeren Filtern würde jedoch zu nicht hinnehmbaren
Lichtverlusten führen. Dies ist nur mit einer anderen
Lichtquelle (z. B. Xenon-Lampen) zufrieden stellend möglich.
Im Jahre 1913 entwickelten LIESEGANG und OSRAM die
Metallfaden-Glühlampe, was die Projektionstechnik
revolutionierte. Für die Zukunft sind für den
Amateurbereich bezahlbare Projektoren mit neuen und besseren
Lichtquellen wünschenswert.

TIPP: Das
Kondensorsystem sollte zum Lampenwechsel und zur Reinigung
von Filter und Linsen gut zugänglich sein. Den Projektor
niemals - auch nicht zu Testzwecken - ohne das
Hitzeschutzfilter betreiben!
9. Was muss bei
Überblendprojektion beachtet werden?
Überblendprojektion
bieten einen optisch weichen Bildwechsel, wodurch
Dunkelpausen vermieden werden. Diese Art der Projektion wird
von den Betrachtern als sehr angenehm empfunden. Diese
Technik ermöglicht aber auch viele interessante optische
Effekte, die mit einer Einzelprojektion nicht durchgeführt
werden können. Die Überblendprojektion kann mit zwei oder
mehr getrennten Projektoren oder mit einem Projektor der
ROLLEI "Rolleivision twin MSC"-Serie (eingebaute
Überblendtechnik) durchgeführt werden. Für größere
Multimedia-Shows können sehr viele Projektoren gleichzeitig
eingesetzt werden, die dann in der Regel mit einem Computer
gesteuert werden.
Um eine Überblendprojektion durchführen zu können, müssen
die Projektoren dazu technisch in der Lage sein. Jeder
Projektor muss einen eingebauten Triac (integrierter
Schaltkreis) besitzen, der eine stufenlose Lichtregelung
ermöglicht. Außerdem benötigen die Projektoren einen
AV-Anschluß (AV=Audiovision) um die Überblendung, meist mit
einem externen Gerät, steuern zu können. Projektoren die
einen eingebauten Triac besitzen, haben gewöhnlich auch
immer einen AV-Anschluss und sind überblendfähig.
Alle renommieren Projektorhersteller bieten diverses
Überblendzubehör, angefangen von der preiswerten, manuellen
Überblendung bis hin zur aufwendigen Computersteuerung an.
Auch andere Hersteller (z. B. BÄSSGEN oder STUMPFL) bieten
hier externe Steuergeräte in allen Preis- und
Leistungsklassen an.
TIPP: Bei der
Überblendprojektion sollten immer die gleichen
Projektormodelle (Modellserie) und die gleichen Objektive
(Lichtstärke und Brennweiten) verwendet werden, damit bei
der Überblendung die projizierten Bilder die gleiche
Helligkeit und Größe (Fläche) aufweisen.
10. Welche Leinwand ist die
richtige?
Das Angebot von
Leinwänden ist nicht ganz so groß und vielseitig, wie das
Angebot der Projektoren. Trotzdem gibt es Leinwände in
verschiedenen Größen, Qualitäten und Beschichtungen. Es
gibt sie als Standleinwände oder für die Decken- oder
Wandmontage. Dabei gibt es zwei Grundbeschichtungen:
Mattweiß/Perlmutt und Silber.
Weiß/Perlmutt-Leinwände sind für Projektionen in
vollkommen abgedunkelten Räumen geeignet, wobei mattweiße
Leinwände das Licht besser streuen und der Lichtabfall für
Betrachter, die in einem flachen Winkel zur
Projektionsfläche sitzen, nicht zu groß ist.
Perlmutt-Beschichtungen reflektieren zwar besser und sind
dadurch heller, streuen das Licht aber nicht so gut, wie
mattweiße Flächen.
Silberleinwände sind metallisch beschichtet. Durch Ihre
höhere Reflexion sind sie daher für Projektionen in nicht
vollständig abgedunkelten Räumen besser geeignet (man
benötigt sie auch bei der Projektion von 3D-Raumbildern, die
mit zwei Projektoren oder zwei optischen Systemen mit
Polarisationsfiltern für Projektoroptik und Brillen für die
Betrachter erzeugt werden. Da metallische Flächen das Licht
nicht polarisieren, funktioniert dieses Verfahren nur mit
metallbeschichteten Leinwänden).
Es gibt auch Leinwände, die auf der einen Seite
Mattweiß/Perlmutt und auf der Rückseite Silber und somit je
nach Aufgabengebiet universell verwendbar sind. Für alle
Leinwände gilt: Je dicker die Leinwand, desto besser ist
deren Planlage und desto höher die Abbildungsqualität.
Leinwände sollten zur Verbesserung der Planlage eine
Vorrichtung zum Nachspannen der Projektionsfläche und
Vermeidung von Streifenbildungen haben. Besonders preiswerte
Leinwände neigen im Laufe der Zeit zur
dauerhaft-streifenförmigen Verformung der
Projektionsfläche, welche bei der Projektion unangenehm
auffällt.
Wichtig ist auch die Lage des Projektors zur Leinwand. Die
Ebenen des Dias und der Leinwand sollten so parallel wie
möglich liegen.
Einige Projektorenhersteller führen auch eigene Leinwände in verschiedenen
Ausführungen im Sortiment.
TIPP: Die
Leinwandfläche nicht zu 100 Prozent ausnutzen, sondern um
das projizierte Bild einen kleinen Rand lassen, da sich
Leinwände am Rand leicht durchbiegen. Wenn man die Leinwand
einige Zentimeter in Richtung Projektor/Betrachter neigt,
bekommt man einen wesentlichen Lichtgewinn.
11. Tabelle: Technische
Daten und Ausstattung einiger Projektormodelle
KB-Diaprojektoren
|
Braun
250 E-AF
|
Braun
250 C-AF
|
Braun
250 CI-AF
|
Kinder-
mann
Silent 2500 IR
|
Kinder-
mann
2500 select
|
Leica
P300
|
Leica
P600
|
Leica
P600IR
|
Rollei
twin MSC 320S
|
Gehäuse-Neupreis
ohne Optik (circa EUR)
|
220,-
|
270,-
|
330,-
|
320,-
|
400,-
|
300,-
|
450,-
|
550,-
|
1100,-
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Lichttechnik:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Lampe
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
24V / 250W
|
(2 x) 150W
|
Stufenlose
Lichtregelung (Dimmer)
|
o
|
o
|
o
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Lichtwertspeicher
|
-
|
o
|
o
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Lampensparschaltung
|
o
|
o
|
o
|
-
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Überblend-Projektion
möglich
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
eingebaut
|
Lampenfeinjustiervorrichtung
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
o
|
o
|
o
|
o
|
2.
Lampe - Wechselvorrichtung
|
-
|
-
|
-
|
o
|
o
|
-
|
o
|
o
|
Einschub
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Autofokus:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
permanent
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
abschaltbar
|
-
|
-
|
-
|
o
|
o
|
-
|
o
|
o
|
o
|
selektiv
(Override)
|
o
|
o
|
o
|
o
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o
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o
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o
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o
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o
|
Grundeinstellung
am Gehäuse
|
o
|
o
|
o
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o
|
o
|
-
|
-
|
-
|
-
|
Grundeinstellung
am Objektiv
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
o
|
o
|
o
|
| |
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|
|
|
|
Diawechsel
|
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|
|
Kabel-
/ IR-Fernbedienung
|
o
/ -
|
o
/ -
|
-
/ o
|
-
/ o
|
-
/ o
|
o
/ Z
|
o
/ Z
|
-
/ o
|
-
/ o
|
Notstromversorgung
für IR-Fernbedienung
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
-
|
Schärferegelung
mit Fernbedienung
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Lichtregelung
mit Fernbedienung
|
-
|
o
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Timer
ein/aus mit Fernbedienung
|
-
|
-
|
o
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Lichtzeiger
/ Laserpointer in Fernbedienung
|
- /
-
|
- /
-
|
- /
-
|
- /
-
|
- /
-
|
o
/ -
|
o
/ -
|
-
/ o
|
o
|
Dia-Direktanwahl
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Dia-Memory
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Reihenfolge
beliebig
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Bedientasten
beleuchtet
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
| |
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|
Sonstige
Ausstattung:
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|
Aluminium-Chassis
|
-
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-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
o
|
o
|
o
|
Dunkeldiawechsel
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Anti-Blockier-System
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Timer
|
-
|
1-99
s
|
1-99
s
|
-
|
2-99
s
|
-
|
5-30
s
|
5-30
s
|
o
|
Einzel-Dialift
|
fest
|
fest
|
fest
|
lose
|
lose
|
fest
|
fest
|
fest
|
-
|
Dia-Zählwerk
|
-
|
1-100
|
1-100
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
o
|
Dia-Leuchtpult
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
o
|
o
|
o
|
-
|
AV-Buchse
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Tragegriff
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
o
|
-
|
-
|
-
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Magazin-Typen:
|
|
|
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|
|
|
|
|
|
Gemeinschaftsmagazine
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
LKM-System
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
CS-System
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
o
|
Paximat-System
(Flach / Compact)
|
o
|
o
|
o
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
Rundmagazine
|
100
Dias
|
100
Dias
|
100
Dias
|
-
|
-
|
-
|
120
Dias
|
120
Dias
|
-
|
Gewicht
|
5,8
kg
|
6,0
kg
|
6,1
kg
|
5,0
kg
|
5,0
kg
|
5,0
kg
|
6,5
kg
|
6,5
kg
|
9,5
kg
|
o = serienmäßig
Z = als Zubehör lieferbar
- = nicht lieferbar
Version 20.02.2009
Beitrag
von Horst Schneider
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